Von der Redaktion Vielohrsophen.de
Stand: 2026
Die Umweltbörse 2026 macht Klimaschutz in Leverkusen praktisch erfahrbar: Familien können Abfälle sortieren, T-Shirts gestalten, einen Elektrobus erkunden und ihr Wissen an mehreren Spielstationen testen. Organisiert wird die Veranstaltung vom Fachbereich Mobilität und Klimaschutz der Stadt Leverkusen.
AVEA, wupsi, NaturGut Ophoven und der ADFC gehören erneut zu den Beteiligten. Erstmals treten außerdem die Leverkusener Klimabotschafter*innen mit einem eigenen Stand auf. Grundlage dieses Beitrags ist die Veranstaltungsankündigung der Stadt Leverkusen.
Termin und Veranstaltungsort sind noch nicht genannt
Die vorliegende Mitteilung bestätigt die Umweltbörse für 2026, nennt jedoch weder das genaue Datum noch den Veranstaltungsort. Auch Angaben zu Uhrzeit, Eintritt, Anmeldung, Anreise und Barrierefreiheit fehlen. Wer einen Besuch plant, sollte deshalb auf die ergänzende Bekanntgabe der Stadt achten.
Das Programm richtet sich ausdrücklich an große und kleine Besucher. Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Mobilität, Mülltrennung, Ressourcenschutz, Verkehrssicherheit sowie leicht verständliche Möglichkeiten, den eigenen Alltag klimafreundlicher zu gestalten.
Elektrobus und Lastenradanhänger zum Erkunden
Die wupsi bringt einen Elektrobus mit, den Besucher betreten und aus der Nähe ansehen können. Am Informationsstand geht es gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg um aktuelle Angebote im öffentlichen Nahverkehr und den elektronischen Tarif eezy.nrw. Ein Glücksrad mit kleinen Gewinnen ergänzt den Stand.
Der ADFC zeigt, welche Wege sich ohne Auto zurücklegen lassen. Als konkretes Beispiel präsentiert der Verband einen eigenen Lastenradanhänger. Besucher können sich außerdem über Sicherheit beim Radfahren, Diebstahlschutz, Radreisen und die Entwicklung des Leverkusener Radverkehrsnetzes informieren.
Für Ausflüge nennt der ADFC Ziele und Regionen wie das Bergische Land, den Niederrhein, die Eifel und das Ruhrgebiet. Hinzu kommen Informationen zu Radschnellwegen und RadKomfortRouten sowie Ideen, mit denen sich der Radverkehr auch bei überschaubarem finanziellem Aufwand verbessern lässt.
T-Shirts, Mülltrennung und Spiele für Kinder
Am Stand der AVEA können Kinder T-Shirts gestalten und bei einem Abfallsortierspiel prüfen, ob Verpackungen und andere Abfälle in der richtigen Sammlung landen. Informationsmaterial zu Recycling, Abfall und Ressourcenschutz vertieft die Themen für Eltern und ältere Kinder.

Der Fachbereich Mobilität und Klimaschutz verbindet sein Angebot mit der Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE. Geplant sind Rätsel, Spiele und ein Nachhaltigkeitsglücksrad. Ein Schwerpunkt liegt auf sicherer Mobilität: An praktischen Beispielen wird vermittelt, wie gute Sichtbarkeit das Unfallrisiko im Straßenverkehr verringern kann.
Auch das NaturGut Ophoven ist vertreten und ergänzt das Programm zu Umwelt- und Klimaschutz. Konkrete Einzelaktionen des NaturGuts werden in der städtischen Ankündigung noch nicht beschrieben.
Diese Organisationen bringen ihre Themen mit
Neben dem städtischen Fachbereich und dem BNE-Team beteiligen sich AVEA, wupsi, der Verkehrsverbund Rhein-Sieg, NaturGut Ophoven und der ADFC. Damit reicht das Angebot von Abfallvermeidung und öffentlichem Nahverkehr über Radmobilität bis zu Klimaanpassung und Umweltbildung.
Umweltdezernent Alexander Lünenbach verweist zur Einordnung auf die Hitzeperioden und Waldbrände des Sommers. Die Umweltbörse soll nach seinen Angaben Raum schaffen, um mit den beteiligten Akteurinnen und Akteuren ins Gespräch zu kommen und Klima-, Umwelt- und Mobilitätsthemen spielerisch zu entdecken.
Klimabotschafter*innen sind erstmals dabei
Die Leverkusener Klimabotschafter*innen wollen an ihrem neuen Stand vor allem den Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern suchen. Themen sind nachhaltige Mobilität, Bäume und Pflanzen als natürliche Luftfilter sowie die Folgen versiegelter Flächen.
Auch nachhaltige Kleidung und die Frage, welchen Beitrag Einzelne im Alltag leisten können, sollen diskutiert werden. Der Stand erweitert das Programm damit um Gespräche, bei denen persönliche Erfahrungen und umsetzbare Ideen aus Leverkusen im Vordergrund stehen.
„Abpflastern“ wird zum nächsten Schritt für Leverkusen
Besucher erhalten zudem erste Informationen zum bundesweiten Wettbewerb „Abpflastern“, an dem Leverkusen 2027 erstmals teilnehmen will. Dabei werden Beton-, Asphalt- oder Schotterflächen entsiegelt und begrünt. Nach Angaben von Fachbereichsleiterin Christiane Jäger sollen solche Flächen das Stadtklima kühlen, Regenwasser versickern lassen und neuen Raum für Artenvielfalt schaffen.
Quelle: City of Leverkusen Press Releases
Kontext und Aktionen Über diesen Artikel
Quellenprüfung Quellenweg
Programm, Beteiligte und die angekündigte Teilnahme Leverkusens am Wettbewerb „Abpflastern“ wurden anhand der Mitteilung der Stadt eingeordnet.
- Die genannten Mitmachangebote wurden der städtischen Veranstaltungsankündigung entnommen.
- Die Rollen von AVEA, wupsi, NaturGut Ophoven, ADFC und Klimabotschafter*innen wurden getre...
- Fehlende Angaben zu Termin, Ort, Eintritt und Anmeldung wurden nicht ergänzt.
- Die Aussagen von Alexander Lünenbach und Christiane Jäger wurden sinngemäß und mit Funktio...
- Quelle
- Stadt Leverkusen – Pressemitteilung zur Umweltbörse
- Umfang
- Leverkusen
- Aktualisiert
- 2026-08-26 19:11
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