Ein brennender Müllunterstand hat am 3. August 2026 im Potsdamer Bornstedter Feld mehrere Balkone eines Mehrfamilienhauses erfasst. Die Feuerwehr stoppte die Flammen, bevor sie sich auf die Wohnungen ausbreiten konnten. Verletzt wurde niemand, sämtliche Wohnungen blieben bewohnbar.
Die Feuerwehr Potsdam war gegen 13:20 Uhr in die Bartholomäus-Neumann-Straße alarmiert worden. Bereits während der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine deutliche Rauchentwicklung erkennen. Der Rettungsdienst stand vorsorglich zur medizinischen Absicherung bereit, musste aber keine Verletzten behandeln.
Bericht der Redaktion von Vielohrsophen.de auf Grundlage einer Mitteilung der Landeshauptstadt Potsdam vom 3. August 2026.
Feuer greift vom Müllunterstand auf Balkone über
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der im Freien gelegene Müllunterstand vollständig in Flammen. Durch die starke Hitzeentwicklung und einen Flammenüberschlag hatte das Feuer bereits mehrere unmittelbar angrenzende Balkone erreicht.
Damit bestand die konkrete Gefahr, dass sich der Brand weiter in Richtung des Mehrfamilienhauses ausbreitet. Die Feuerwehr konzentrierte ihren Angriff deshalb gleichzeitig auf den Müllunterstand und die betroffenen Balkone. Auf diese Weise sollte verhindert werden, dass die Flammen oder die Hitze in den Wohnbereich eindringen.
Nach Angaben der Landeshauptstadt gelang es den Einsatzkräften bereits nach kurzer Zeit, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und anschließend vollständig zu löschen.
Sämtliche Wohnungen im gefährdeten Bereich kontrolliert
Parallel zur Brandbekämpfung gingen weitere Einsatzkräfte durch die betroffenen Hauseingänge. Sie überprüften sämtliche Wohnungen in diesem Gebäudebereich auf eine mögliche Rauchausbreitung und weitere Gefahren.
In den Wohnräumen stellten die Einsatzkräfte weder eine Ausbreitung des Feuers noch eine relevante Verrauchung fest. Trotz der Schäden am Müllunterstand und an mehreren Balkonen blieben deshalb alle Wohnungen bewohnbar. Für die Bewohner ergab sich nach dem Einsatz keine bestätigte Einschränkung der Nutzbarkeit ihrer Wohnungen.

Dass niemand verletzt wurde, bestätigte die Feuerwehr nach Abschluss der Maßnahmen. Der vorsorglich anwesende Rettungsdienst musste nicht medizinisch eingreifen.
Zwei Atemschutztrupps stoppen die weitere Ausbreitung
Zwei Trupps unter Atemschutz bekämpften den Brand gleichzeitig an beiden betroffenen Stellen. Während ein Teil des Löschangriffs dem vollständig brennenden Müllunterstand galt, wurden auch die Flammen auf den Balkonen abgelöscht.
Insgesamt waren 36 Einsatzkräfte mit zehn Fahrzeugen vor Ort. Beteiligt waren die Freiwilligen Feuerwehren Bornim, Bornstedt und Zentrum sowie die Berufsfeuerwehr Potsdam. Die parallele Brandbekämpfung und Gebäudekontrolle begrenzte die Gefahr auf den Außenbereich und ermöglichte eine frühzeitige Überprüfung der Wohnungen.
Wärmebildkamera dient der Kontrolle von Glutnestern
Nachdem das offene Feuer gelöscht war, folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten. Die Feuerwehr untersuchte die betroffenen Balkone und die Gebäudefassade mit einer Wärmebildkamera. Damit kontrollierten die Einsatzkräfte Bereiche, in denen noch verdeckte Glutnester vorhanden sein konnten.
Auch der durch den Brand beschädigte Müllunterstand musste geöffnet werden. Erst dadurch waren alle verbliebenen Brandstellen erreichbar und konnten vollständig abgelöscht werden. Anschließend räumten und sicherten die Einsatzkräfte den Einsatzort.
Polizei ermittelt zur ungeklärten Brandursache
Nachdem die Nachlöscharbeiten beendet und keine weiteren Gefahren festgestellt worden waren, übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle gegen 15 Uhr an die Polizei. Diese nahm Ermittlungen zur Ursache des Brandes auf.
Zur Höhe des Sachschadens am Müllunterstand und an den betroffenen Balkonen lagen zunächst keine Angaben vor. Bestätigt war zu diesem Zeitpunkt, dass das Feuer nicht in die Wohnungen gelangt war und für die Bewohner keine weitere Gefahr festgestellt wurde.
Quelle: State Capital Potsdam Press Releases
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Quellenprüfung Quellennachweis
Der Bericht beruht auf der Einsatzmitteilung der Landeshauptstadt Potsdam vom 3. August 2026.
- Alarmierungszeit, Einsatzort und zeitlicher Ablauf wurden mit der Mitteilung abgeglichen.
- Die Angaben zu Verletzten und zur Bewohnbarkeit der Wohnungen wurden unverändert übernomme...
- Stärke und Zusammensetzung der eingesetzten Feuerwehrkräfte wurden geprüft.
- Der offene Stand der Ermittlungen und die fehlende Schadenssumme werden klar kenntlich gem...
- Quelle
- Landeshauptstadt Potsdam – Pressemitteilung Nr. 343
- Umfang
- Potsdam
- Aktualisiert
- 2026-08-04 19:18
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