2026-07-29 Aktuelle Nachrichten aus Deutschland und der Welt.
Ein großes, beleuchtetes goldenes U auf dem Dach eines Dortmunder Hochhauses bei Sonnenschein.

Dortmund: Gratis in die digitale Welt von „dérive“

Wer in Dortmund Kunst nicht nur anschauen, sondern als wachsende digitale Erzählwelt erleben möchte, kann „dérive – der Große Zoologische Garten“ im Dortmunder U besuchen. Die immersive Installation ist kostenlos und richtet sich an Künstlerinnen und Künstler, Schülerinnen und Schüler sowie Kunstinteressierte. Sie ist samstags und sonntags von 11:00 bis 14:30 Uhr sowie von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Ein konkretes Start- oder Enddatum ist in den vorliegenden Angaben nicht genannt.

Wo und wann Besucher die Installation sehen können

Der Immersive Raum liegt im Foyer des Dortmunder U an der Leonie-Reygers-Terrasse, 44137 Dortmund. Der Besuch ist während der genannten Öffnungszeiten ohne Eintritt möglich; Angaben zu einer Reservierung oder Buchung liegen in der Quelle nicht vor.

Information Details
Ort Dortmunder U, Immersiver Raum im Foyer
Adresse Leonie-Reygers-Terrasse, 44137 Dortmund
Öffnung Samstag und Sonntag
Zeiten 11:00–14:30 Uhr und 15:00–18:00 Uhr
Eintritt Kostenlos
Zielgruppen Künstlerinnen, Schülerinnen und Kunstinteressierte

Eine digitale Interpretation von August Macke

„dérive“ ist eine immersive Interpretation von August Mackes Gemälde „Großer Zoologischer Garten“ aus dem Jahr 1913, das im Museum Ostwall ausgestellt ist. Das Projekt ist Teil des künstlerischen Forschungsprojekts „Page 21“ und versteht sich ausdrücklich als Work in Progress. Gezeigt werden aktuelle Entwicklungsstände einer Erzählwelt, die gemeinsam mit Besucherinnen und Besuchern weiterentwickelt und ergänzt werden soll.

Dortmund: Gratis in die digitale Welt von „dérive“

Im Mittelpunkt steht das Flanieren: ein zielloses Umherstreifen durch städtische Naherholungsgebiete. Die Installation verbindet dabei Mensch, Tier, Stadt und Natur. Zugleich untersucht sie, wie digitales Erzählen an der Schnittstelle von Kunst, Gesellschaft, Technologie und Narration funktionieren kann. Für Besucher bedeutet das: Sie sehen keine abgeschlossene Geschichte, sondern ein Projekt, dessen Erzählwelt weiter wachsen soll.

Film, 3D-Scans und Dortmunder Stimmen

Für die immersiven Szenarien werden 2D-Filmaufnahmen, 3D-Scans und Sounddesign miteinander kombiniert. Urbane Objekte wie ein Trinkhallen-Gebäude, Parkbänke oder Kinderfahrgeschäfte treten dabei in Beziehung zu Elementen aus Mackes Gemälde. Dokumentar-, Archiv- und Textaufnahmen vertiefen die visuellen Eindrücke auf der auditiven Ebene.

Dortmund: Gratis in die digitale Welt von „dérive“

Auch Stimmen von Dortmunder Bürgerinnen und Bürgern fließen ein. In einem Szenario erscheint nach einer Interaktion mit der Projektion beispielsweise ein Imbissbesitzer aus der Dortmunder Nordstadt und schildert seine Gedanken zu dem Gemälde. So verbindet „dérive“ die historische Vorlage mit Beobachtungen und Perspektiven aus der Stadt.

Wie Besucher Teil der Erzählwelt werden können

Workshops, Kooperationen und Open Calls können neue Szenen hervorbringen. In Vermittlungsformaten lassen sich bei eigens initiierten Flaniergängen urbane Scans anfertigen und in die digitale Erzählwelt integrieren. Kooperationen mit Künstlerinnen und Künstlern oder offene Ausschreibungen können außerdem eigenständige Szenen entstehen lassen. Der Aufwand für solche Erweiterungen hängt laut Quelle vom Know-how der Teilnehmenden ab.

Dortmund: Gratis in die digitale Welt von „dérive“

Das Projekt entsteht durch das storyLab kiU der Fachhochschule Dortmund in Kooperation mit dem Dortmunder U, dem Museum Ostwall und dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund. Für den Besuch am Wochenende sind damit vor allem Ort, Zeitfenster und der kostenlose Zugang bestätigt; Informationen zu Barrierefreiheit und Verkehrsanbindungen enthält die Quelle nicht.

Source: Dortmunder U – Programm

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