Die Ausstellung „Body. Aspekte des Körperlichen.“ ist vom 15. Oktober 2026 bis 11. April 2027 im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg zu sehen. Mittwochs ist der Eintritt ab 17.30 Uhr frei. Für andere Besuchszeiten bietet das Museum Tickets an; ein regulärer Preis wird im vorliegenden Programmtext nicht genannt.
Die Schau mit Werken aus der Stiftung Spengler dürfte vor allem Menschen ansprechen, die sich für moderne und zeitgenössische Kunst sowie für die Darstellung und Wahrnehmung des menschlichen Körpers interessieren. Grundlage dieser Vorschau sind die veröffentlichten Angaben des Germanischen Nationalmuseums.
Zwei Perspektiven strukturieren den Rundgang
Die ausgewählten Arbeiten verfolgen über sieben Jahrzehnte hinweg, wie Kunst den Körper aufgreift. Der zeitliche Bogen reicht von 1950 bis 2020. Statt die Werke lediglich chronologisch zu präsentieren, ordnet das Museum sie zwei inhaltlichen Zugängen zu.
„Kunst für den Körper“ umfasst Arbeiten, die unmittelbar auf die Sinne der Betrachtenden wirken und die eigene körperliche Erfahrung bewusst machen sollen. „Bilder vom Körper“ versammelt dagegen Objekte, die den Menschen in unterschiedlichen Facetten darstellen. Dieser Bereich richtet den Blick sowohl auf persönliche Wahrnehmungsmuster als auch auf gesellschaftliche Konventionen, die Körperbilder prägen.
Der Körper übernimmt dabei eine Doppelrolle: Er ist Gegenstand der Kunst und zugleich Voraussetzung dafür, wie Besucherinnen und Besucher ein Werk wahrnehmen. Die beiden Perspektiven schaffen Verbindungen zwischen sinnlichem Erleben und der Auseinandersetzung mit dargestellten Körpern.
Werke von Pia Fries bis Ursula Schulz-Dornburg
Zum angekündigten Spektrum gehören Pia Fries’ „parapylon B“ von 2020, Günter Fruhtrunks „Plissement (Faltung), endgültige Lösung, Exemplar 4“ von 1962 und Lawrence Weiners „DILUTED & TEMPERED / NEUTRALIZED & MODIFIED / ALMOST STOPPED“ von 1998/2021.
Ebenfalls genannt werden Eberhard Havekosts „The Unseen (Tl. 4)“ von 2008 und Ursula Schulz-Dornburgs „Erevan – Armavier“ von 2000. Damit führt die Auswahl unterschiedliche künstlerische Formen und Entstehungszeiten unter der gemeinsamen Frage zusammen, wie der menschliche Körper dargestellt oder beim Betrachten erfahren wird.
Zeitgenössische Interventionen tragen das Thema zudem in die Dauerausstellung des Museums. Der Besuch beschränkt sich dadurch nicht ausschließlich auf den eigentlichen Sonderausstellungsbereich: Die Interventionen setzen die Körperthematik in Beziehung zu den bereits vorhandenen Sammlungsbeständen des Hauses.
Termin, Ort und Eintritt auf einen Blick
| Information | Angabe |
|---|---|
| Laufzeit | 15. Oktober 2026 bis 11. April 2027 |
| Ort | Germanisches Nationalmuseum |
| Adresse | Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg |
| Freier Eintritt | Mittwochs ab 17.30 Uhr |
| Regulärer Besuch | Tickets werden angeboten; ein Preis ist nicht genannt |
Eine tägliche Beginnzeit sowie Angaben zur Anreise und Barrierefreiheit enthält die veröffentlichte Ausstellungsbeschreibung nicht. Wer außerhalb des kostenfreien Mittwochabends kommen möchte, findet den Ticketzugang und das Ausstellungsprogramm auf der Website des Germanischen Nationalmuseums.
Quelle: Germanisches Nationalmuseum Nürnberg – Sonderausstellungen
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Quellenprüfung Quellenhinweis
Termine, Veranstaltungsort, Ausstellungsinhalte und der freie Mittwochseintritt wurden anhand der Museumsangaben abgeglichen.
- Laufzeit vom 15. Oktober 2026 bis 11. April 2027 übernommen
- Germanisches Nationalmuseum als Veranstaltungsort bestätigt
- Freier Eintritt mittwochs ab 17.30 Uhr berücksichtigt
- Nicht veröffentlichte Zeiten und Preise wurden nicht ergänzt
- Quelle
- Germanisches Nationalmuseum Nürnberg – Sonderausstellungen
- Umfang
- Nürnberg
- Aktualisiert
- 2026-09-07 15:02
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