2026-08-29 Aktuelle Nachrichten aus Deutschland und der Welt.
Analoge Fotokamera umgeben von schwarz-weißen Abzügen auf einem hellen Hintergrund.

„Traumfabrik“ in Potsdam: 100 Jahre Film zum Mitmachen

Einen Film schneiden, beim Casting agieren oder mit einem Orchester proben: Die Dauerausstellung „Traumfabrik. 100 Jahre Film in Babelsberg“ macht einzelne Schritte der Filmproduktion im Filmmuseum Potsdam praktisch erfahrbar.

Der Veranstaltungskalender der Landeshauptstadt Potsdam führt die Ausstellung vom 21. Oktober 2025, 10:00 Uhr, bis zum 22. Dezember 2026, 17:00 Uhr. Veranstaltungsort ist das Filmmuseum Potsdam im Marstall, Breite Straße 1a, 14467 Potsdam. Das Museumsticket einschließlich Sonderausstellung kostet 10 Euro, ermäßigt 6 Euro. Eine Onlinebuchung ist möglich. Das Angebot richtet sich an alle Besuchergruppen und besonders an Menschen, die Filmgeschichte nicht nur betrachten, sondern Produktionsabläufe selbst ausprobieren möchten.

Von der Filmidee bis zur Auswertung

Die Ausstellung folgt dem Entstehungsprozess eines Films. Am Anfang stehen Idee und Produzent, anschließend kommen Besetzung, Kostüm, Maske und Szenenbild ins Spiel. Nach den Dreharbeiten rücken Schnitt und Tongestaltung in den Mittelpunkt. Auch die spätere Auswertung im Kino, Fernsehen oder auf Streaming-Plattformen sowie mögliche Filmpreise gehören zu diesem Weg.

Damit verbindet die „Traumfabrik“ historische Exponate mit konkreten Arbeitsschritten. Der zeitliche Rahmen reicht von der Kaiserzeit über die Weimarer Republik, die Zeit des Nationalsozialismus und die DDR bis zur globalisierten Filmproduktion. Nach Angaben des Veranstaltungskalenders entstanden in Babelsberg mehr als 3000 Kinofilme bei Bioscop, Ufa, DEFA und Studio Babelsberg. Die Ausstellung ordnet diese Geschichte deshalb nicht allein nach Epochen, sondern entlang der Gewerke und Entscheidungen, die aus einer Idee einen fertigen Film machen.

Casting, Filmschnitt und Orchesterprobe

Besucherinnen und Besucher können wertvolle Originalexponate ansehen und an mehreren interaktiven Stationen aktiv werden. Genannt werden ein Casting, das Ausprobieren des Filmschnitts, gemeinsames Singen mit Zarah Leander sowie eine Probe mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg.

„Traumfabrik“ in Potsdam: 100 Jahre Film zum Mitmachen

Die Stationen verdeutlichen, wie Besetzung, Bild, Ton und Ausstattung ineinandergreifen. Wer sich vor allem für die Arbeit hinter der Kamera interessiert, erhält damit einen anderen Zugang zur Babelsberger Filmgeschichte als bei einer reinen Präsentation fertiger Filme. Zugleich lassen sich die historischen Stücke jeweils mit einem konkreten Abschnitt der Produktion verbinden.

Öffnungszeiten, Eintritt und Buchung

Die Dauerausstellung ist regulär dienstags bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Als Schließtage nennt das Filmmuseum den 24., 25., 26. und 31. Dezember sowie den 1. Januar.

Das reguläre Museumsticket für 10 Euro umfasst auch die Sonderausstellung; der ermäßigte Eintritt beträgt 6 Euro. Tickets können online gebucht werden. Angaben zur Verkehrsanbindung oder Barrierefreiheit enthält die vorliegende Veranstaltungsinformation nicht. Vor dem Besuch können aktuelle Hinweise über die vom Veranstaltungskalender verlinkte Webseite des Filmmuseums Potsdam geprüft werden.

Quelle: Landeshauptstadt Potsdam Veranstaltungskalender

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