Am 22. Oktober 2026 beginnt in Aachen die vierteilige Vortragsreihe „Die Kunst der Fälschung – die Fälschung der Kunst“. Das Suermondt-Ludwig Museum Aachen und die Akademie des Bistums Aachen laden dazu in die Akademie und ins Museum ein. Die Reihe endet am 18. Februar 2027. Sie richtet sich an Menschen, die sich für Kunst, Sammlungen und die Abgrenzung zwischen Original und Fälschung interessieren. Für die Teilnahme wird um Anmeldung bei der Akademie gebeten; Preise und Uhrzeiten nennt der Veranstaltungseintrag nicht.
Vier Termine, drei Themenfelder und ein Abschluss zu Grenzfällen
Zum Auftakt steht die Frage im Mittelpunkt, was als Original oder Fälschung gilt. Der Vortrag am Donnerstag, 22. Oktober, führt mit einer Begriffsklärung in das Thema ein. Danach geht es um unterschiedliche Kunstgattungen und Fälschungstechniken:
- 22. Oktober 2026: „Original oder Fälschung? Begriffsklärung und Einführung ins Thema Kunstfälschung“
- 3. Dezember 2026: „Skulptur und Kunsthandwerk“ mit Michael Rief, im Suermondt-Ludwig Museum (SLM)
- 14. Januar 2027: „Malerei und Fälschungstechniken“ mit Till-Holger Borchert, im SLM
- 18. Februar 2027: „Grenzfälle“, in der Akademie des Bistums Aachen, Leonhardstraße 18–20
Die Abfolge führt von der grundlegenden Frage nach der Einordnung eines Werks über Skulptur und Kunsthandwerk bis zu Malerei und Fälschungstechniken. Den Abschluss bilden Grenzfälle – passend zu einem Thema, bei dem die Unterscheidung zwischen Original und Fälschung laut Veranstaltern komplexer ist, als es auf den ersten Blick scheint.
Warum das Thema Sammlungen betrifft
Die Veranstalter beschreiben Fälschungen als Teil des Kunstbetriebs und verweisen darauf, dass jedes Kunstmuseum und jede Kunstsammlung eine Fälschung im Bestand habe. Die Vortragsreihe nimmt das Phänomen daher aus mehreren Blickwinkeln in den Fokus: Sie verbindet eine Einführung in die Begriffe mit Beispielen aus verschiedenen Kunstbereichen und der Frage, wo eindeutige Zuordnungen schwieriger werden.
Das gemeinsame Programm von Museum und Akademie verteilt sich auf zwei Veranstaltungsorte. Für die Termine am 3. Dezember und 14. Januar ist das Suermondt-Ludwig Museum angegeben; für den letzten Abend die Akademie in der Leonhardstraße. Beim Auftakt nennt der Eintrag die Akademie als Anmeldeweg, weist den Veranstaltungsort aber nicht ausdrücklich aus. Auch für den Termin am 3. Dezember ist in den vorliegenden Angaben keine Adresse des Museums aufgeführt.
Anmeldung und fehlende Besuchsangaben
Für die Teilnahme wird um Anmeldung bei der Akademie des Bistums Aachen gebeten. Die Anmeldung ist im Veranstaltungseintrag dem Auftakt „Original oder Fälschung? Begriffsklärung und Einführung ins Thema Kunstfälschung“ am 22. Oktober zugeordnet. Wer einen der späteren Abende besuchen möchte, sollte die Angaben zur Anmeldung und zum jeweiligen Veranstaltungsort vorab bei der Akademie prüfen.
Der Veranstaltungseintrag nennt keine Beginnzeiten, Preise, Hinweise zu Anreise oder Barrierefreiheit. Quelle: Aachen Tourismus Veranstaltungskalender, Eintrag zur Vortragsreihe „Die Kunst der Fälschung – die Fälschung der Kunst“.
Quelle: Aachen Tourismus Veranstaltungskalender
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Quellenprüfung Quellenhinweis
Termine, Themen, genannte Veranstaltungsorte und Anmeldehinweis wurden mit dem Eintrag im Veranstaltungskalender abgeglichen.
- Beginn und letzter Termin der Reihe geprüft
- Alle vier Themen und die genannten Referenten abgeglichen
- Veranstaltungsorte und Anmeldehinweis aus dem Eintrag übernommen
- Quelle
- Aachen Tourismus Veranstaltungskalender
- Umfang
- Aachen
- Aktualisiert
- 2026-10-19 08:09
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