In Süddeutschland steigen die Temperaturen heute auf über 35 Grad. Neben der physischen Belastung durch die Hitze warnen das Robert Koch-Institut (RKI) und lokale Gesundheitsämter vor einer besonders hohen UV-Strahlung. Insbesondere für ältere Menschen, chronisch Kranke und Kinder ist ein umsichtiges Verhalten im Freien heute essenziell.
Warum der Schutz vor UV-Strahlung heute wichtig ist
Bei hohen Temperaturen unterschätzen viele Menschen die Gefahr der UV-Belastung. Eine längere direkte Sonneneinstrahlung kann nicht nur zu Sonnenbrand führen, sondern die allgemeine Kreislaufbelastung massiv verstärken. In Städten wie München und Stuttgart kann zudem die Ozonkonzentration durch die intensive Sonneneinstrahlung ansteigen, was die Atemwege zusätzlich reizen kann.

Empfehlungen für den Alltag
- Direkte Sonne meiden: Halten Sie sich zwischen 11:00 und 16:00 Uhr bevorzugt in kühlen Innenräumen auf.
- Flüssigkeitszufuhr: Trinken Sie über den Tag verteilt ausreichend Wasser oder ungesüßte Tees, auch wenn kein starkes Durstgefühl besteht.
- Sonnenschutz: Nutzen Sie bei Aufenthalten im Freien Kopfbedeckungen, Sonnenbrillen und Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor.
- Körperliche Anstrengung: Verschieben Sie schwere körperliche Arbeiten oder Sporteinheiten in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden.
Symptome eines Hitzeschlags erkennen
Bei extremer Hitze ist es wichtig, den eigenen Körper genau zu beobachten. Warnsignale wie Schwindel, starke Kopfschmerzen, Übelkeit oder ein ungewohnt schneller Puls sollten ernst genommen werden. In solchen Fällen ist es ratsam, sofort einen kühlen Ort aufzusuchen und bei anhaltenden Beschwerden medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Achten Sie auch auf Ihre Mitmenschen, insbesondere auf alleinstehende Senioren in Ihrem Umfeld.
Quelle: Rki
Kontext und Aktionen Über diesen Artikel
Quellenprüfung Gesundheitshinweise
Die Empfehlungen basieren auf den allgemeinen Präventionsrichtlinien des Robert Koch-Instituts (RKI) zum Schutz bei extremer Hitze.
- Aktuelle UV-Index-Werte beim Deutschen Wetterdienst prüfen
- Lokale Warnmeldungen der Gesundheitsämter beachten
- Quelle
- Robert Koch-Institut
- Umfang
- Süddeutschland
- Aktualisiert
- 2026-08-07 09:22
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