In Fürth ist die Rohbauphase des künftigen Neuen Rundfunkmuseums – Haus des Hörens abgeschlossen. Der geschwungene Anbau am Eingangsbereich steht, nun beginnt der Innenausbau. Für Besucher soll sich das Museum dadurch grundlegend verändern: Aus dem bisherigen Rundfunkmuseum entsteht ein interaktiver Bildungs-, Lern- und Kulturort rund um das Thema Hören.
Der Rohbau ist abgeschlossen, der Innenausbau beginnt
Vor wenigen Tagen wurde der Abschluss der Rohbauarbeiten am neuen Anbau gefeiert. Er erweitert den Eingangsbereich und ist ein sichtbarer Teil der baulichen Neugestaltung. Im nächsten Schritt geht es um den Innenausbau des Museums und um die weitere Planung der künftigen Dauerausstellung.
Die umfangreiche Sanierung und Neugestaltung läuft seit November 2024. Das Projekt betrifft damit nicht nur die äußere Gestalt des Gebäudes. Auch die Nutzung des Hauses soll sich verändern: Besucher sollen künftig nicht allein historische Ausstellungsstücke betrachten, sondern sich aktiv mit Klang, Hören und Medien auseinandersetzen können. Vorgesehen ist ein Ort, an dem Menschen ihre Freizeit verbringen, sich austauschen und wohlfühlen.
Aus der Grundig-Villa wird ein moderner Kulturort
Zum Rundfunkmuseum gehört die ehemalige Grundig-Direktionsvilla. Sie wird im Zuge des Innenausbaus energetisch saniert und brandschutztechnisch ertüchtigt. Diese Arbeiten schaffen die baulichen Voraussetzungen für die neue Ausstellung und den späteren Museumsbetrieb.

Inhaltlich rückt das Hören ins Zentrum. Der künftige Name Haus des Hörens beschreibt deshalb mehr als eine neue Bezeichnung: Die Dauerausstellung soll das Thema als kulturelles, technisches und alltägliches Erlebnis vermitteln. Das Rundfunkmuseum bleibt dabei mit der Geschichte seines Standorts verbunden, wird aber konzeptionell breiter ausgerichtet.
Museumsleiterin Karin Heinzler beschreibt das Ziel als einen offenen Ort, an dem das Hören im Mittelpunkt steht. Oberbürgermeister Thomas Jung verwies auf die Verbindung zur Geschichte des Standorts und sagte, Max Grundig hätte große Freude an dem neuen Museum von nationaler Bedeutung.
14,3 Millionen Euro für das neue Rundfunkmuseum
Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei rund 14,3 Millionen Euro. Bund, Freistaat Bayern, Bayerische Landesstiftung und die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern fördern das Vorhaben zusammen mit knapp sechs Millionen Euro. Die Förderung unterstreicht die über Fürth hinausgehende Bedeutung, die dem geplanten Museum beigemessen wird.

Für die Stadt bedeutet das Projekt eine sichtbare Weiterentwicklung des bisherigen Rundfunkmuseums. Für Besucher ist vor allem entscheidend, dass neben den Räumen auch das Ausstellungskonzept neu entsteht. Welche konkreten Stationen und Vermittlungsangebote die Dauerausstellung später umfasst, geht aus der aktuellen Mitteilung noch nicht hervor.
Eröffnung im Herbst 2027 geplant
Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Neuen Rundfunkmuseums Fürth ist für Herbst 2027 vorgesehen. Bis dahin folgen der Innenausbau, die energetische und brandschutztechnische Ertüchtigung der Villa sowie die Umsetzung der neuen Dauerausstellung. Die Angaben stammen aus einer Mitteilung der Stadt Fürth vom 30. Juli 2026.
Quelle: City of Fuerth News
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Quellenprüfung Quellenhinweis
Der Beitrag basiert auf der aktuellen Mitteilung der Stadt Fürth zum Baufortschritt und den nächsten Projektphasen.
- Abschluss der Rohbauphase und Beginn des Innenausbaus geprüft
- Projektname und geplante Ausrichtung als Haus des Hörens abgeglichen
- Kosten, Förderhöhe und geplanter Termin Herbst 2027 übernommen
- Quelle
- Stadt Fürth
- Umfang
- Fürth
- Aktualisiert
- 2026-07-30 13:37
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