Im Museum für Angewandte Kunst Köln liegen sieben Jahrtausende dicht beieinander: Die Ausstellung „Faszination Schmuck“ führt mit 370 ausgewählten Exponaten von altorientalischen Gemmen des 5. Jahrtausends v. Chr. bis zu modernen Schmuckkreationen.
Zu sehen ist die Schau im MAKK, An der Rechtschule, 50667 Köln, nahe dem Kölner Dom. Nach Angaben des Veranstaltungskalenders von KölnTourismus richtet sie sich an Jugendliche, Erwachsene, Familien, Senioren und Individualgäste. Ein konkreter Ausstellungstermin und ein Eintrittspreis sind in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
370 Exponate zeigen den Wandel der Schmuckkunst
Die Auswahl stellt ästhetische Arbeiten neben kulturhistorische Zeugnisse. Dadurch lässt sich Schmuck nicht nur als Accessoire betrachten: Die Exponate veranschaulichen auch, wie sich Gestaltung, handwerkliche Verfahren und die gesellschaftliche Bedeutung von Schmuck über verschiedene Epochen verändert haben.
Den frühesten Punkt der Zeitreise markieren altorientalische Gemmen aus dem 5. Jahrtausend v. Chr. Ihnen stehen moderne Kreationen gegenüber. Zwischen diesen Polen entfaltet sich ein historischer Bogen, der technische und künstlerische Entwicklungen miteinander verbindet. Für den Rundgang bedeutet das: Einzelne Stücke lassen sich sowohl wegen ihrer Gestaltung als auch als Zeugnisse ihrer jeweiligen Kultur betrachten.
Die Zahl von 370 Exponaten steht dabei für eine Auswahl aus der umfangreichen und vielseitigen Schmucksammlung des MAKK. Die Ausstellung konzentriert sich somit nicht auf eine einzelne Epoche oder Stilrichtung, sondern macht Unterschiede und Verbindungen über einen außergewöhnlich langen Zeitraum sichtbar.
Elisabeth Treskow und die antike Technik der Granulation
Ein Schwerpunkt ist die Sammlung der Goldschmiedin Elisabeth Treskow. Sie überließ dem MAKK eine bedeutende Kollektion antiker Gemmen und bereicherte den Museumsbestand außerdem mit eigenen künstlerischen Arbeiten. Bei diesen spielt die antike Technik der Granulation eine hervorgehobene Rolle.

Damit verbindet dieser Ausstellungsteil historische Sammlungsstücke mit dem Werk einer Goldschmiedin, die selbst auf eine überlieferte Technik zurückgriff. Besucher können hier besonders unmittelbar vergleichen, wie ältere Verfahren in späteren künstlerischen Arbeiten wieder aufgegriffen werden.
Auch die Schmuckkunst des 19. und 20. Jahrhunderts ist vertreten. Zu den im Veranstaltungseintrag genannten Künstlern gehören René Lalique und Karl Gustav Hansen. Ihre Werke erweitern die zeitliche Spannweite und zeigen, dass die Schau sowohl die geschichtliche Tiefe als auch die technische und gestalterische Vielfalt der Schmucksammlung in den Mittelpunkt stellt.
Was vor dem Besuch noch zu klären ist
KölnTourismus führt „Faszination Schmuck“ als Angebot für jedes Wetter und nennt das MAKK in der Nähe des Kölner Doms als Veranstaltungsort. Die Museumsadresse lautet An der Rechtschule, 50667 Köln.
In den vorliegenden Veranstaltungsangaben fehlen allerdings Anfangs- und Enddatum, Öffnungszeit, Eintrittspreis sowie Informationen zu Buchung und Barrierefreiheit. Wer den Besuch konkret plant, sollte diese Punkte deshalb unmittelbar beim Museum für Angewandte Kunst Köln prüfen, bevor der Weg zum MAKK angetreten wird.
Quelle: KoelnTourismus Veranstaltungskalender
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Quellenprüfung Quellennachweis
Der Beitrag stützt sich auf den Veranstaltungseintrag von KölnTourismus und kennzeichnet fehlende Besuchsinformationen ausdrücklich.
- Veranstaltungsort und Museumsadresse mit dem Quelleintrag abgeglichen
- Zahl und zeitliche Spannweite der Exponate aus der Quelle übernommen
- Genannte Künstler und Sammlungsschwerpunkte geprüft
- Fehlende Termine, Preise und Buchungsangaben nicht ergänzt
- Quelle
- KölnTourismus Veranstaltungskalender
- Umfang
- Köln
- Aktualisiert
- 2026-07-30 18:44
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