Ein breites Bündnis aus drei kreisfreien Städten und elf Landkreisen hat sich an die Bundesregierung gewandt, um den Bau des 7. Bauabschnitts der A39 massiv voranzutreiben. In einem gemeinsamen Schreiben an das Bundesverkehrsministerium sowie das Bundesfinanzministerium fordern die Hauptverwaltungsbeamten die unverzügliche Bereitstellung der notwendigen Haushaltsmittel und den sofortigen Start der Bauarbeiten. Die Initiative, die vom Landkreis Uelzen koordiniert wurde, verdeutlicht den wachsenden Druck der Region auf die Bundespolitik, ein seit langem geplantes Infrastrukturprojekt endlich in die Umsetzungsphase zu überführen.
Wirtschaftliche Bedeutung für die Industrieregion
Die Unterzeichner des Schreibens betonen, dass der Lückenschluss der A39 für die industrielle Basis der betroffenen Gebiete von entscheidender Bedeutung ist. Braunschweigs Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum unterstrich in diesem Zusammenhang, dass die regionale Wirtschaft in hohem Maße auf leistungsfähige und sichere Verkehrsverbindungen angewiesen sei. Insbesondere der Gütertransport erfordere eine moderne Infrastruktur, um die Wettbewerbsfähigkeit der Standorte langfristig zu sichern. Das Projekt wird dabei nicht als lokales Vorhaben, sondern als essenzielle Lebensader für die wirtschaftliche Entwicklung über Bundeslandgrenzen hinweg begriffen.

Rechtliche Klarheit nach Gerichtsentscheidung
Die Forderung der Kommunalvertreter erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die rechtlichen Hürden für das Projekt weitgehend beseitigt sind. Anfang Juli hatte das Bundesverwaltungsgericht sämtliche Klagen gegen den 7. Bauabschnitt der A39 unanfechtbar abgewiesen. Damit ist der Weg für den Bau rechtlich frei. Die Kommunen sehen nun den Bund in der Pflicht, die finanziellen Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Planungssicherheit in konkrete Baumaßnahmen zu übersetzen.

Beteiligte Gebietskörperschaften im Überblick
Das Bündnis umfasst eine Vielzahl von Regionen, die durch die A39 direkt oder indirekt in ihrer wirtschaftlichen Anbindung gestärkt werden sollen. Die folgende Übersicht zeigt die beteiligten Gebietskörperschaften, die das Schreiben an den Bund gemeinsam unterzeichnet haben:
| Gebietskörperschaftstyp | Beteiligte Regionen |
|---|---|
| Kreisfreie Städte | Braunschweig, Wolfsburg, Salzgitter |
| Landkreise | Uelzen, Celle, Gifhorn, Harburg, Helmstedt, Lüneburg, Ludwigslust-Parchim, Nordwestmecklenburg, Prignitz, Altmarkkreis Salzwedel, Stendal |
Was Leser wissen müssen
Der Vorstoß der 14 Kommunen markiert eine neue Stufe der regionalen Zusammenarbeit über die Grenzen von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern hinweg. Während die rechtliche Grundlage durch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts geschaffen wurde, liegt der Fokus der Akteure nun auf der haushaltspolitischen Priorisierung durch den Bund. Für Anwohner und Unternehmen in der Region bleibt die Bereitstellung der Finanzmittel im Bundeshaushalt der entscheidende nächste Schritt, um den tatsächlichen Baubeginn des 7. Bauabschnitts zu ermöglichen.
Quelle: City of Braunschweig Press Releases
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Quellenprüfung Redaktionelle Prüfung
Die Informationen basieren auf einer offiziellen Pressemitteilung der Stadt Braunschweig vom 05.08.2026.
- Abgleich mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum 7. Bauabschnitt
- Verifizierung der beteiligten Gebietskörperschaften laut Pressestelle
- Quelle
- Presse-Service.de
- Umfang
- Braunschweig und Region
- Aktualisiert
- 2026-08-05 14:42
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